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Anna Knöller und Anna Chen, Entwurf für Antigone, Foto: Clemens Czurda (© HfG Karlsruhe)

Am 06.12.2017 ab 18 Uhr feiert die Fachgruppe Ausstellungsdesign und Szenografie das 25-jährige Bestehen der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Alumni der Fachgruppe werden Einblicke in ihre Arbeitsweisen geben. Anschließend wird in einer Paneldiskussion mit der Künstlerin Ulla von Brandenburg, dem Intendanten der Berliner Festspiele Thomas Oberender und dem Architekten und Ausstellungsdesigener Wilfried Kühn, der den Bereich Ausstellungsdesign an der Hochschule verankert hat, die Arbeit im Grenzraum zwischen Ausstellungspraktik, Performance, Theater und medialen Räumen sowie die Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Feld diskutiert.

Im Jahr 1992 gründete Heinrich Klotz die Staatliche Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und schloss neben den Studiengängen Kunstwissenschaft, Medienkunst, Kommunikations- und Produktdesign auch den Studiengang der Szenografie ein. Er gründete die Hochschule zusammen mit dem Zentrum für Kunst und Medien mit dem Ziel, die Möglichkeiten der neuen Medien für die Künste zu erlernen und zu erforschen. In der Konstruktion der Hochschule gab er zudem der intensiven Interdisziplinarität zwischen den einzelnen Studiengängen und der Zusammenarbeit mit Karlsruher Kulturinstitutionen besonderes Gewicht. Die Studiengänge Ausstellungdesign und Szenografie, die an den Grenzen zwischen Theater-, Film- und Ausstellungskontexten sowie zwischen Praxis und Theorie angesiedelt sind, entsprechen diesem Anspruch in besonderer Weise. In den Anfangsjahren war der Studiengang durchaus auf die neuen Möglichkeiten des Eventbetriebs der 1990er Jahre ausgerichtet und wurde dann 1998 um den Bereich des Ausstellungsdesigns ergänzt. Klotz’ Entscheidung war zukunftsweisend, was die in jüngster Zeit entstehenden zahlreichen, neuen Studiengänge im Bereich der experimentellen Raumgestaltung, des postdramatischen Theaters, und des kuratorischen Arbeitens im Kunst- und Theaterbereich unterstreichen.

Mittwoch, 6. Dezember 18:00–22:00

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