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Foto: Gaby Gerster (© Gaby Gerster)

„Kneipe oder nicht Kneipe, das ist nicht die Frage. Kneipe. Ganz klar. Wen treffen. Mal gucken. Sehen wer da ist. Schmecken, wie das erste Bier schmeckt …“ (Adam Seide)

Seit seinem Debütroman Als wir träumten (2006) und dem Erzählband Die Nacht, die Lichter (2008) gilt Clemens Meyer, der vornehmlich von Gestalten am Rande der Gesellschaft erzählt, als „Vorzeige-Prolet des Literaturbetriebs“ (Spiegel Online). Seine Anregung finde er ab und an auf der Straße, in der Kneipe oder im Gespräch mit alten Freunden.

„Und da sitzen auch schon meine Trinkerfreunde, grau und bärtig, Goldkrone, Goldbrand und Batterien von Bier, und zum Glück ist eine Bank frei noch, in die ich versinke.“ (Clemens Meyer. Gewalten: ein Tagebuch)

Der Autor Clemens Meyer wird als Abschlussveranstaltung der Karlsruher Literaturtage im Pils Karussell lesen. Seine Texte wollen eine Zumutung sein – für den Leser genauso wie für den Autor. Mit Erschütterungen ist also zu rechnen, Zartbesaitete werden es nicht leicht haben. Aber gerade deshalb sollte man sich diesem Autor aussetzen.

06. Oktober, 21 Uhr
Pils Karussell, Rüppurrer Str. 48

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