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Isomorphismus ist ein mathematisches Grundkonzept, dessen Namen aus dem Griechischen abgeleitet werden kann: „Iso“ bedeutet „gleich“ und „morphosis“ steht dafür, etwas zu formen. Mitte des 20. Jahrhunderts begannen die beiden englischen Designer Anthony Froshaug und Norman Potter, das Wort zu verwenden, um die Entwicklung von Entscheidungsprozessen zu beschreiben. In der Vorlesung wird James Langdon diese Konzepte einführen und sie mit zeitgenössischen Grafikdesign-Konzepten in Verbindung setzen.

James Langdon arbeitet seit 2004 als freier Grafikdesigner für verschiedene Auftraggeber, wie zum Beispiel das Royal College of Art in London, das Contemporary Art Museum in Houston oder Sternberg Press in Berlin. Im Jahr 2013 gewann er den Inform Kunstpreis für konzeptuelles Gestalten, der von der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig vergeben wird. Prof. James Langdon ist Professor für Kommunikationsdesign an der HfG Karlsruhe.

„Meine Lehre thematisiert verschiedene Wissensbereiche, nicht nur innerhalb des Designbereichs. Ich vermittle den Studierenden Methoden, dieses Wissen einzusetzen und ermutige sie dazu, intelligente, humorvolle Lösungen mit Anspruch zu finden. Ich erwarte von den Studierenden, dass sie weltoffen und aufmerksam sind, um ihre Arbeit auch außerhalb der Hochschule im sozialen Kontext verorten zu können. Ich fordere die Studierenden auf, ihre Suche nach inhaltsvoller Kommunikation aktiv und experimentell zu gestalten. Recherche ist immer ein wichtiger Teil des Prozesses.”

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