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Foto: Felix Grünschloß (© Badisches Staatstheater Karlsruhe)

„Ich glaube, dass jeder heutzutage definitiv gleich behandelt werden sollte.“ Was die Aktionskünstlerin Mascha Alechina von Pussy Riot postuliert, klingt selbstverständlich – und birgt doch eine Radikalität, ohne die der Weg zur Gleichberechtigung nicht denkbar gewesen wäre. Wichtige Vorkämpferinnen der feministischen Bewegung finden sich auch in der Karlsruher Geschichte. Im 19. Jahrhundert gründeten Karlsruherinnen mehrere Frauenvereine, um aus der Beschränkung von Heim und Herd auszubrechen. Das erste deutsche Mädchengymnasium wurde in Karlsruhe eröffnet – ein Meilenstein in Sachen Bildungsgerechtigkeit. Das Wahlrecht für Frauen in Deutschland wird im November 100 Jahre alt. In unserem Grundgesetz steht „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Doch wie weit ist es damit her? Brauchen wir wieder radikale Akte, die Änderungen herbeiführen? Frauen, die Nein sagen und Dinge anders als erwartet oder verlangt tun?

MIT Irem Baran, Leyla Baran, Lina Bischoff, Hilda Braun, Mariana Del Valle Contrera, Josefa Diaz, Daiane Hecht, Derya Kestek, Linnea Mast, Anette Meier, Susann Pietsch, Katrin Schumann, Valeria Sexauer, Zoe Steidle, Angelika Veith, Milena Zbornik, Claire Zschiesche, Maria Zschiesche

REGIE Mizgin Bilmen
TEXT Gerhild Steinbuch
BÜHNE Hanna Lenz
KOSTÜME Alexander Djurkov Hotter
DRAMATURGIE Beata Anna Schmutz
CHOREOGRAFIE Constantin Hochkeppel

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