aspect-ratio 10x9 deep napoleon

deep napoleon (© Reddit user vic8760)

Apparatuses were invented to simulate specific thought processes… All apparatuses (not just computers) are calculating machines and in this sense ‘artificial intelligences’, the camera included.
— Vilém Flusser, Towards a Philosophy of Photography, 1983

We need machines that suffer from the burden of their memory.
— Jean-François Lyotard, The Inhuman, 1988

Die Forschungsgruppe Künstliche Intelligenz und Medienphilosophie (Artificial Intelligence and Media Philosophy, KIM) der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe bildet eine interdisziplinär angelegte Arbeitsgemeinschaft, in der Studenten der Kunst, der Philosophie und der Informatik (Computer Science) zusammenarbeiten und die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Gesellschaft und Kultur untersuchen.

Während mit der Künstlichen Intelligenz ein maßgebliches Paradigma für die Automation komplexer kreativer Tätigkeiten und Aufgaben im Entstehen begriffen ist (von selbstfahrenden Autos, bis zur Übersetzung von Texten, von Computer gestützter Musik Komposition, bis zu algorithmischen Markt Vorhersagen), mangelt es an einer ausgearbeiteten Kritik und Ethik der Künstlichen Intelligenz, im Sinne einer Kritischen (Medien-) Theorie.
Im Angesicht der sich rapide ausbreitenden KI Wirtschaft und Industrie, stehen die Geistes- und Kulturwissenschaften, sowie die Kunstinstitutionen in der Verantwortung, die Grenzen und normativen Auswirkungen dieser neuen Technologien auf das Soziale und die Ästhetik zu erforschen.

Das Curriculum der Künstlichen Intelligenz und Medienphilosophie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (Prof. Matteo Pasquinelli) vereinigt sowohl angewandten, als auch theoretischen Unterricht (auf Englisch) für Studenten und Absolventen mit den Schwerpunkten Kunst, Theorie und Gestaltung ‘intelligenter Maschinen' (-Systeme). Internationale Studenten, Wissenschaftler und Künstler, sowie Gaststudenten von regionalen Universitäten sind herzlich eingeladen an den Seminaren teilzunehmen.
Phd Projekte der Medientheorie, Kunstwissenschaften, Informatik (Computer Science), Philosophie und Kognitionswissenschaften sollen durch das Programm der KIM gefördert und international vernetzt werden. Die Seminare des Sommersemesters beginnen am 24. April 2018.

Mehr Informationen unter kim.hfg-karlsruhe.de

Diesen Beitrag Teilen auf

Weitere Meldungen