Studierende aus den fünf Fachgruppen stellten ihre Arbeiten der vergangenen zwei Semester der Karlsruher Öffentlichkeit vor. Dabei wurden die Grenzen zwischen den Studienrichtungen Ausstellungsdesign und Szenografie, Kommunikationsdesign, Kunstwissenschaft und Medienphilosophie, Medienkunst sowie Produktdesign neu ausgelotet, um die Interdisziplinarität der HfG Karlsruhe mit ihrer akademischen Freiheit und Offenheit darzustellen. Als Rückblick auf 25 Jahre wurden in die Ausstellung bewusst Elemente sowie Alumni-Arbeiten integriert, die auf die Geschichte der Hochschule verwiesen. Die Werke traten miteinander in einen räumlichen und inhaltlichen Dialog, den die Besucherinnen und Besucher im Erdgeschoss und im ersten Geschoss erleben konnten.

Die offene Architektur des Hallenbaus, die der Hochschule ihre besondere Atmosphäre verleiht, wurde mit Ausstellungswänden und Podesten neu interpretiert. Deren Anordnung in parallelen Reihen mit Unterbrechungen schuf Durchgänge und Blickbeziehungen. Die Ausstellungsarchitektur wurde innerhalb der Fachgruppe Ausstellungsdesign und Szenografie entwickelt und ließ eine in besonderer Weise variable Gestaltung der räumlichen Strukturen zu.

Im Vordergrund der Veranstaltung stand, neben der Ausstellung von Werken und Produkten, Lesungen, Performances, Konzerten, Führungen und vieler weiterer Programmpunkte, die Verleihung mehrerer Preise, ausgewählt von einer Jury der Fördergesellschaft ZKM / HfG.

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