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Foto: Evi Künstle (© HfG Karlsruhe)

Die HfG Karlsruhe verlängert die Bewerbungsfrist speziell für ein Studium der Theorie der Künste und Medien bis zum 19. Juni 2017.

Die Hochschule ist Schwesterinstitution des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, mit dem sie sich nicht nur das Gebäude teilt, sondern auch in der Spannung aus Studieren, Forschen, Herstellen und Ausstellen gemeinsame Projekte entwickelt. Das auch im Bereich der Theorie und Philosophie experimentell angelegte, offene Studium vereint kritische Theoriearbeit mit praktischen Anteilen im Nebenfach, das aus den Bereichen Medienkunst, Ausstellungsdesign und Szenografie, Kommunikationsdesign oder Produktdesign gewählt werden kann. An die Modularisierung von Bachelor- und Masterstudiengängen ist die HfG Karlsruhe nicht gebunden – das Studium der Medientheorie und Kunstwissenschaft, mit all seinen Freiräumen, schließt dennoch mit einem international anerkannten Magister ab.

Eine Reihe neuer Professorinnen und Professoren im Theoriebereich forschen und lehren in einem weiten Spannungsfeld, Fragen etwa der Kritischen Theorie und Bildwissenschaft spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie Praktiken künstlerischer Forschung oder Experimente zu Machine Learning. Der italienische Medientheoretiker Matteo Pasquinelli bearbeitet das Feld der Netzwerke und künstlichen Intelligenzen. Johan F. Hartle aus Amsterdam fokussiert Medientheorie und Kunstwissenschaft auf Politische Ästhetik. Mit Matthias Bruhn von der Humboldt-Universität zu Berlin wird Kunstwissenschaft mit einem Akzent auf die technischen Bilder gelehrt. Sandra Pravica vom ZfL in Berlin schafft den epistemologischen Boden aus Wissenschafts- und Technikphilosophie. Zu den neuen Positionen in den Künsten und der Gestaltung zählen Omer Fast (Berlin), Darsha Hewitt (Kanada/Berlin), Johnson/Kingston (Bern/Luzern), Susanne Kriemann (Berlin), James Langdon (Birmingham) und João Tabarra (Lissabon).

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