Prof. Rebecca Stephany
Professorin für Kommunikationsdesign

Susanne Sokoll
Sekretariat Kommunikationsdesign / Produktdesign
T +49 (0) 721 / 8203 2245


Biografie

Rebecca Stephany (*1980 in Wittlich) ist eine deutsche Designerin, Künstlerin und Pädagogin. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit der zunehmenden Orientierungslosigkeit bei der Unterscheidung zwischen Autonomie und Angepasstsein, zwischen Organischem und Technologischem, zwischen Vertrauen und Ausbeutung oder zwischen Individuum und Kollektiv.

In ihren Projekten und Kollaborationen – die von Druckerzeugnissen, Installationen, Videoarbeiten, Performances, bis hin zu kuratorischer Praxis und dem Schreiben reichen – artikuliert sich eine polyphone und zeitweise polyamoröse Kulturpraxis. In jüngeren Projekten untersucht Stephany den Körper der Kulturproduzentin/en als primäre Stätte kreativer Selbstausbeutung, Selbstverwirklichung und Identitätsproduktion. Ihre Arbeiten erproben assoziative Methoden des Gossip und Styling, der Verwesung und Pixelierung.

Jüngste Ausstellungen beinhalten unter anderem On View – interferences of digital and physical re-/ presentations, Kunstverein Leipzig; Copenhagen, Amsterdam, …, I couldn’t care less about oxygen, Alt_CPH, Dänemark; Working Title, Working Clothes, eine virtuelle Künstlerresidenz bei Studio 47, Niederlande; Unless Otherwise Noted, Center for Curatorial Studies (CCS), Bard College, New York; Gibst du mir Steine, Geb ich dir Sand, Performance-Projekt Liste 17, Basel; NO DANCING, Favorite Goods, Los Angeles.

Rebecca Stephany studierte Grafikdesign an der Gerrit Rietveld Academie (2006) und erlangte ihren MfA in Critical Studies am Sandberg Institut Amsterdam (2015). 2010 und 2011 war sie Stipendiatin der Rijksakademie Amsterdam, 2013 Gastkünstlerin am CSS des Bard College in New York.

Von 2007 bis 2016 war Stephany Dozentin für Grafikdesign an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. Vorträge und Workshops umfassen u. a. A New Divide? Social and Economic Challenges in Contemporary Design, Symposium am Goethe-Institut in Amsterdam und der GFZK Leipzig, Spektakel – Angewandte Freiheit, an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie der Jan van Eyck Academie in Maastricht.

Weitere Personen

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