Das Arbeiten mit dem Raum ist heute in den bildenden wie den performativen Künsten zentral. Die Verbindung von Ausstellungsdesign und Szenografie in einem Studiengang ist Ausdruck fließender Grenzen zwischen der räumlichen Praxis in verschiedenen Künsten und Medien.

Der Studiengang Ausstellungsdesign fasst künstlerische, kuratorische und architektonische Entscheidungen zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Konzeption und Gestaltung von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst sowie Archiv- und Themenausstellungen. Begleitend zur praktischen Entwicklung von Ausstellungsräumen und -architekturen wird zur theoretischen Auseinandersetzung der intensive Dialog mit der kuratorischen Praxis angeboten.

Szenografie versteht sich als die Praxis der Inszenierung von Raum und definiert die Position zwischen den traditionellen Bereichen Bühnenbild und Regie. SzenografInnen agieren im Theater, Film, im virtuellen Raum, oder entwickeln als freie Künstler narrative Räume in Form von Installationen, temporären Architekturen, Choreografien und Performances. Im projektorientierten Studium werden die klassischen und modernen Dispositive des Theaters untersucht. Zentrales Thema ist die Verhandlung der Beziehung zwischen Raum, Inhalt, Betrachter und Zeit.

In Ergänzung zu diesen beiden Studiensegmenten ist die Professur für kuratorische Studien und dramaturgische Praxis als Verknüpfung und Vervollständigung der Teilbereiche in theoretischen wie praktischen Fragestellungen angelegt. Sie umfasst die Ausstellungstheorie, Ausstellungsgeschichte, Theatertheorie, Theatergeschichte ebenso wie die kuratorische und dramaturgische Praxis.

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