Der Name des Fachbereichs Kunstwissenschaft und Medienphilosophie signalisiert bereits den Anspruch, sowohl Bild- als auch Textkompetenz zu vermitteln. Seit dem Wintersemester 2012/13 kann zwischen Kunstwissenschaft und Philosophie als Hauptfach gewählt werden. Das jeweils andere Fach stellt dann das Nebenfach dar.

Im Unterschied zu einem herkömmlichen Studium der Kunstgeschichte bietet der Studiengang Kunstwissenschaft an der HfG Karlsruhe einen eher systematischen als rein historischen Zugang. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der modernen und zeitgenössischen Kunst sowie auf ästhetischer Theorie. Daneben öffnet sich das Fach für ästhetische Phänomene jenseits der Kunst, also etwa für die Bildwelten der Massenmedien oder für Konsumphänomene.

Im Studium der Medienphilosophie werden über die traditionelle Wissensvermittlung hinaus auch aktuelle Formen der medialen Inszenierung im sozialen und politischen Kontext erforscht und erprobt. Die Ansiedlung der Philosophie an einer Kunsthochschule birgt die Chance, Philosophie als Kunstform zu analysieren und zu praktizieren. In Kooperation mit Studierenden der Medienkunst oder der Designfächer kann Theorie in praxisnahe Projekte übersetzt werden.

Kooperationen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg erweitern das Studienangebot. Das Studium entspricht in seiner Struktur den ehemaligen Magisterstudiengängen an den Universitäten und bietet damit die Freiheit, ein persönliches Studienprofil zu entwickeln. Aufbauend auf den Magisterabschluss ist zudem die Promotion (Dr. phil.) in den Fachrichtungen Kunstwissenschaft und Philosophie möglich.

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