Medienkunst bildet den Mittelpunkt der Diplomstudiengänge an der HfG Karlsruhe. Das Studium bietet nicht nur eine außergewöhnliche künstlerische Ausbildung mit den neuesten Medientechnologien, sondern eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, gemeinsam an der Zukunft der medialen Künste zu forschen.

International renommierte KünstlerInnen sowie KulturproduzentInnen sind Garant für eine innovative Ausbildung in den expressiven Qualitäten unterschiedlicher Medienformate. Darüber hinaus stehen die Inhalte und Konzepte im Zentrum des Interesses.

Der Fachbereich Medienkunst ist mit den Fachrichtungen Digitale Kunst/InfoArt, Film, Fotografie, Video und Moving Image das künstlerische Kernstück der HfG. Ergänzt wird dieses umfassende Angebot durch den Bereich Sound und 3D-Produktionen.

Bis heute ist man der ursprünglichen Vision des Gründungsrektors der HfG, Heinrich Klotz (†1999), treu geblieben, der langfristig ein „elektronisches Bauhaus“ an der HfG etablieren wollte. Innovative Forschung und Lehre sind unabdingbare Elemente des HfG-Fachbereichs Medienkunst.

Ein wichtiger Aspekt des Fachbereichs ist, dass die Fachrichtungen kein festgelegtes Curriculum haben. Auch hier werden Lernziele, Lerninhalte und Lernprozesse immer wieder neu durch den jeweiligen Professor, die jeweilige Professorin definiert. Dieses Grundprinzip erlaubt es, von einem dynamischen Curriculum des gesamten Fachbereichs Medienkunst zu sprechen.

Der Fachbereich Medienkunst verfügt über exzellente und hochkarätig ausgestattete Studios, die vielfältige Produktionen ermöglichen. Das Erlernen der technischen Fertigkeiten zur Herstellung von Medienkunstwerken sowie die Entwicklung ästhetischer Urteilskompetenz sind wesentliche Ziele der Ausbildung.

Der Bereich Digitale Kunst/InfoArt beschäftigt sich mit der revolutionären Wandlung der Informationskultur unserer Zeit. Hier wird das Phänomen der Datenvisualisierungen in einem breiten Kontext untersucht. Nach dem Prinzip „Content driven technology“ beschäftigt sich dieser Teilbereich außerdem mit netz- und 3D-basierten, in Echtzeit generierten telematischen Phänomenen, die ihre Anwendung auch im öffentlichen Raum finden.

Der Bereich Film beschränkt sich nicht nur auf das klassische Erzählformat, sondern erforscht und erarbeitet neue Konzepte und Formate auf den Gebieten Dokumentarfilm, Experimentalfilm und Autorenfilm. Die Filmtheorie spielt dabei eine wichtige Rolle. In der Fachrichtung Fotografie werden die Möglichkeiten untersucht, den Begriff des Mediums zu erweitern und neu zu definieren. Dabei spielt sowohl der Aspekt des Transkulturellen eine Rolle als auch der Prozess der technologiebedingten Produktion, Distribution und Präsentation des Mediums Fotografie.

Die Videokunst, das relativ junge und doch fast schon klassische zeitbasierte Medium, ist an der HfG sowohl in Form von installativen Arbeiten als auch mit dem linearen Erzählformat vertreten. In der Lehre schärfen außerdem historische Betrachtungen und Referenzen das Bewusstsein der Studierenden für ihr Metier.

Der Schwerpunkt Moving Image stellt den installativen Kunstfilm/die Bewegtbild-Installation in den Vordergrund und untersucht die technischen, ästhetischen und post-produktiven Bedingungen, Formen und Poetiken bewegter Bilder und deren Medien, vor allem auch unter Berücksichtigung des Digitalen. Der Präsentationsmodus sowie kuratorische Strategien und Bedeutungen des Ausstellens bewegter Bilder sind eng in den Entstehungsprozess der künstlerischen Arbeit integriert.

Das Sound-Labor wird durch die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Ansätze der dort entwickelten interdisziplinären Projekte gespeist, die sich in die Bereiche elektronische und elektroakustische Musik, experimentelles Hörspiel, Klanginstallation und Filmton aufteilen lassen. Der Schwerpunkt liegt auf den akustischen Spielformen zwischen Kunst und Medien. Für die Aktivitäten und Konzerte außerhalb der Hochschule wurde im Jahr 2003 das unabhängige audiovisuelle Label „ichiigai“ gegründet, das die Fusion von Klang, Musik, Video und Kunst fördert.

Mit dem „Expanded 3Digital Cinema Laboratory“ verfügt die HfG über einen international beispielgebenden Forschungsbereich zu 3D-stereoskopischem Content und Workflows. Der Studienschwerpunkt „Kreative Stereoskopie“ an der HfG ist weltweit einmalig.

Website Digitale Kunst/InfoArt
Website Film
Website Fotografie
Website Sound
Website 3D-Labor
Website GameLab

Professor/innen

Akademische Mitarbeiter/innen

Aktuelle Vordiplome und Diplome