aspect-ratio 10x9 Plakatinstallation von Studierenden und Lehrenden der HfG Karlsruhe,  nach dem Konzept von Prof. Gunter Rambow

Plakatinstallation von Studierenden und Lehrenden der HfG Karlsruhe, nach dem Konzept von Prof. Gunter Rambow, Foto: Evi Künstle (2005)

Die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe versteht sich als eine Schule der Unabhängigkeit und der souveränen Autorenschaft. Heterogene Offenheit und interdependente Beziehungen von Praxis und Theorie sind Leitmotive des Lernens und Lehrens an der HfG. Die Hochschule begreift sich als ein Überraschungsgenerator. Durch spannende, nicht zu erwartende intellektuelle und ästhetische Begegnungen bietet sie ein Studium an, das es jungen talentierten Leuten ermöglichen soll, ihre Fähigkeiten zu entfalten, kritisch zu reflektieren und allmählich zu professionalisieren.

Den Studierenden wird ein großer Freiraum geboten, ihr Studium weitgehend selbst zu gestalten. In dem vom ersten Semester an praktizierten Projektstudium wird transdisziplinäres Lernen gefördert. Studierende aus allen Fachbereichen arbeiten gemeinsam an praktischen und theoretischen Aufgabenstellungen. In Kursen, Seminaren, Workshops, Exkursionen und Vorlesungen erhalten jede Studentin und jeder Student eine fundierte und weitgefächerte fachliche Ausbildung. Gegenwärtig arbeitet das Kollegium der HfG an einem integrierten Basisjahr, das zu einer gemeinsamen Grundqualifikation aller Studierender beitragen soll.

Künstlerisches und gestalterisches Studium ist nur möglich, wenn die Einzelnen wahrgenommen werden und sich in die Arbeitsprozesse einbringen können. Das geht nur, wenn die Professorenschaft die Möglichkeit hat, sich um die Individuen mit ihren Eigenarten und besonderen Fähigkeiten zu kümmern. In kleinen Gruppen und durch projektorientiertes Arbeiten werden sie optimal gefördert.

Zeitlich auf einige Jahre befristete Professuren sorgen in den praktischen Studiengängen für eine dynamische Erneuerung künstlerischer, gestalterischer und wissenschaftlicher Ideen. Lernziele, Lerninhalte und Lernprozesse werden immer wieder neu durch die jeweilige Professorin und den jeweiligen Professor definiert. Die notwendige Kontinuität wird durch einen kleinen Stamm von dauerhaft verpflichteten professoralen Persönlichkeiten und akademischen Mitarbeitern gewährleistet.

Die HfG Karlsruhe verfügt über ein Netzwerk von exzellenten Köpfen aus Kunst, Gestaltung, Philosophie und Wissenschaft sowie von Kooperationen mit nationalen und internationalen Institutionen aus den Bereichen Theater, Museum, Kunst, Design, Verlagen, Rundfunk und Film. Das Netzwerk ist einerseits aus der Gründungsgeschichte der Hochschule heraus durch herausragende Lehrende und Studierende generiert worden. Andererseits entstand es durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe. Von den daraus sich ergebenden vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten profitieren die Studierenden unmittelbar durch spannende, oft mit der Praxis verknüpfte Lehrveranstaltungen.

Die Vielzahl erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen mit nationalen wie internationalen Auszeichnungen, ist der beste Beweis für das exzellente, praxisorientierte und interdisziplinäre Studium an der HfG. Es findet nicht modularisiert, sondern in den klassischen Formaten des Diplom-, Magister- und Doktoratstudiums statt.

Studiengänge